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Wirtschaft, Arbeit, Bildung
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Generation 50plus – Eine neu gefragte Generation am Arbeitsmarkt? Montag, 07.06.2010 19:00 GEYER-GRUPPE Industrieholding GmbH Die Veranstaltung befindet sich auf dem Gelände der Geyer-Gruppe! Blohmstr. 37 - 61 12307 Berlin Empfehlen Sie diese Veranstaltung weiter: |
| Mitglieder: |
0,00 € |
| Nichtmitglieder: |
12,00 € |
Begrüßung |
Juliane Freifrau von Friesen Senatorin a.D. Vorstand Berliner Wirtschaftsgespräche e.V. |
Podium |
Dr.
Reiner Aster Norbert Geyer Kerstin Liebich Konrad Tack Martin
Weiland |
Moderation |
Juliane Freifrau von Friesen Senatorin a.D. Vorstand Berliner Wirtschaftsgespräche e.V. |
In der Vergangenheit wurden, auch
gefördert durch gesetzliche Vorruhestandsregelungen, insbesondere Ältere aus
dem Arbeitsprozess ausgegliedert. Dies wurde vor allem von größeren
Unternehmen genutzt, aber auch klein- und mittelständische Unternehmen hatten
sich diesem Trend angepasst. So sind viele der heutigen Generation 50plus in
die Arbeitslosigkeit gelangt, aus der sie nur sehr schwer wieder einen Einstieg
in den Arbeitsmarkt finden. Die Potentiale älterer Mitarbeiter liegen nach
ihrer „Aussortierung“ schlicht brach, vom Selbstwertgefühl der Generation
50plus einmal ganz zu schweigen.
Inzwischen scheint jedoch in Politik,
Wirtschaft und Gesellschaft Zweifel aufzukommen, ob die prinzipielle
Ausgliederung Älterer aus dem Arbeitsleben die richtige Arbeitsmarktpolitik
ist. Die demografische Entwicklung in Deutschland und der sich abzeichnende
Fachkräftebedarf führen zu einem Umdenken.
Arbeitgeber, die einen
55-Jährigen einstellen, machen die Erfahrung, dass dessen nach längerer
Arbeitslosigkeit vielleicht „eingerostetes“ Fachwissen durchaus aktivierbar und
aktualisierbar ist. Hinzu kommen der durchaus nicht zu unterschätzende Faktor
Erfahrung, die aus dem vorangegangenen langjährigen Berufslebens resultiert, und
ein hohes Maß an Dankbarkeit wegen des „Wiedergebrauchtwerdens“. Ein neu
eingestellter älterer Mitarbeiter dürfte nicht nur mindestens so engagiert sein
wie ein junger Kollege, sondern darüber hinaus auch kein Fluktuationsrisiko
mitbringen. Anders als bei einem jungen karriereorientierten Fachmann wird der
Ältere seinem Unternehmen in der Regel bis zum Rentenbeginn erhalten bleiben.
Dies ist auch die Meinung des Bundesministeriums
für Arbeit, das deshalb seit einigen Jahren die Kampagne „Perspektive 50plus -
Beschäftigungspakte in den Regionen“ zur Rückführung der Generation 50plus ins
Arbeitsleben gestartet hat.
Welche Hürden gilt es bei den Programmen zu nehmen, bevor von einem nachhaltigen Erfolg gesprochen werden kann? Welche Chancen und Möglichkeiten bildet – insbesondere die Erfahrung und das Wissen - älterer Arbeitnehmer für Unternehmen? Diese uns andere Fragen sollen gemeinsam mit den Podiumsgästen diskutiert werden.

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