
Salon-Stammtisch
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Salon-Stammtisch mit Bascha Mika Montag, 11.04.2011 19:00 Salon Berlin Geflüster Ludwigkirchstraße 10 A 10719 Berlin Empfehlen Sie diese Veranstaltung weiter: |
| Nichtmitglieder: |
12,00 € |
| Mitglieder: |
8,00 € |
Salon-Stammtisch der Berliner Wirtschaftsgespräche e.V.
Die Berliner Wirtschaftsgespräche e.V. laden auch im April wieder zu einem Salon-Stammtisch für ihre Mitglieder und deren Gäste ein. Trotz oder gerade wegen des eher informellen Salon-Charakters haben wir erneut eine interessante Gastrednerin gewinnen können. Bascha Mika wird im Gespräch mit Martina Haas über ihr Leben und ihr streitbares Engagement für Frauen berichten.
Zu Gast
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Bascha Mika |
Es laden ein
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Juliane Freifrau von Friesen |
Bascha Mika, lebt als Publizistin und Autorin in Berlin.
An der Universität der Künste bildet sie als Honorarprofessorin journalistischen
Nachwuchs aus. Geboren in Polen kam sie schon als Kind in die Bundesrepublik
Deutschland. Nach einer Banklehre studierte sie Germanistik, Philosophie und
Ethnologie und begann nebenbei, journalistisch als Redakteurin und Reporterin zu
arbeiten. Wem ist sie nicht bekannt als langjährige, ehemalige Chefredakteurin
der „taz“. Hier sei die Fußnote
erlaubt, dass sie die einzige Chefredakteurin einer überregionalen Tageszeitung
war…
Bascha Mika ist derzeit wohl die bekannteste Journalistin. Zu Recht, denn ihr ist eine wahre Streitschrift gelungen wie es der Untertitel ihres neuesten Buches „Die Feigheit der Frauen – Rollenfallen und Geiselmentalität. Eine Streitschrift wider den Selbstbetrug“ bereits verheißt. Hitzige Diskussionen mit ihr und anderen Akteuren und Akteurinnen beleben die Talkrunden nicht nur im Fernsehen. Bascha Mika riskiert es, zu polarisieren. Sie sagt ihre Meinung ohne ummantelnde Watteschicht und hält auch Widerspruch gut aus. Nein, sie hält nicht aus, sie hält entgegen und belegt klug und fundiert.
Man kann kein Salongespräch mit Mika führen, ohne die von ihr angestoßenen Diskussionen, zu berücksichtigen. Es ist unbequem, wenn sie Frauen sagt, sie müssten für sich und ihr Leben Verantwortung übernehmen, dass es nicht allein die „bösen“ Männer seien, die sie von beruflichem Erfolg und damit auch von Erfüllung abhielten. Nein, Frauen stehen sich oft selbst im Weg und nehmen gerne die Rückzugsmöglichkeit wahr, die ein Kind bietet - mit weitreichenden Konsequenzen wirtschaftlicher Art allen voran Abhängigkeit vom Gatten, niedrige Rentenbezüge, aber auch fürs Selbstbewusstsein. Sie warnt vor diesen Konsequenzen ebenso wie vor der Flucht in die Opferrolle. Sie verheimlicht dabei nicht, dass die Arbeitswelt den Akteuren viel abverlangt. Aber das Leben ist nun einmal keine Spielwiese, für alles tragen wir – Frauen wie Männer - die Verantwortung und die Konsequenzen. Dafür haben wir aber auch die Chancen.
Der kleine Kostenbeitrag ist für Wein, Wasser und Brezeln.
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