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Kulturwirtschaft
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Prekäre Beschäftigungsverhältnisse selbstständiger Künstler! Montag, 17.11.2008 19:00 Bank für Sozialwirtschaft Oranienburger Straße 13/14 10178 Berlin |
| Teilnahmebeitrag: |
0,00 € |
Begrüßung:
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Angela Pritzkow |
Podium: |
Artists
Anonymous RegDir Jörg Capellen Dr. Carroll Haak Dr. Marco Mundelius Sabine Schlüter
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Moderation: |
Prof. Volkmar Strauch Vorstand Berliner Wirtschaftsgespräche e.V. Staatssekretär a.D. |
Kulturelles Leben stellt einen beträchtlichen Teil des gesellschaftlichen Miteinander dar. Dabei leistet Kunst mit ihrer Arbeit einen unersetzbaren Beitrag zu einem Selbstverständnis und zu einer Wertedebatte in einer demokratischen Gesellschaft. Ein kulturelles Leben kann nur stattfinden, wenn es Künstler gibt. Künstler sein heißt, auf Grund spezifischer künstlerischer Fähigkeiten eine möglichst kontinuierliche Erwerbs- und Versorgungschance zu haben. Dies schaffen in realiter aber nur wenige Künstler. In den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts wurde erstmals eine Erhebung über die soziale und wirtschaftliche Situation von Künstlern in Deutschland veröffentlicht. Daraus ging klar hervor, dass die überwiegende Mehrzahl von kunstschaffenden Personen in auskömmlichen Verhältnissen oder in bleibender Armut leben. Um diese Situation zu verbessern, wurde zu Beginn der 80er Jahre das Künstlersozialversicherungsgesetz verabschiedet. Es folgte eine Künstlerkrankenkasse, den Kunstschaffende wurden steuerliche Vorteile eingeräumt usw. Durch diese Maßnahmen erhoffte man sich, dass Deutschland für Künstler ein attraktives Land darstellt.
Unter dem Titel Prekäre Beschäftigungsverhältnisse selbstständiger Künstler! wollen wir diskutieren, ob diese Maßnahmen weitreichend genug waren. Hat sich die allgemeine soziale und wirtschaftliche Situation von Künstlern in Deutschland verbessert? Besteht die Möglichkeit auf Grund der staatlichen Unterstützung von seiner Kunst leben zu können? Stellt Berlin als eine der kulturellen Metropolen Europas immer noch einen attraktiven Anziehungspunkt für Kunstschaffende dar und kann sie ihre Stellung im internationalen Vergleich halten?
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