
| Home | Aktuelle Termine | Dossiers | Wir über uns | Gesprächsforen | Mitglieder |
Wirtschaft, Finanzen
![]() |
Mit der Krise in die Inflation? Donnerstag, 18.03.2010 19:00 Deutsche Kreditbank DKB Atrium Taubenstraße 7-9 10117 Berlin Empfehlen Sie diese Veranstaltung weiter: |
| Mitglieder: |
0,00 € |
| Nichtmitglieder: |
10,00 € |
Begrüßung |
Dr. Rudolf Steinke Geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Berliner Wirtschaftsgespräche e.V. |
Podium |
Prof. Dr. Ansgar Belke
Prof. Dr. Norbert Walter |
Moderation |
Prof. Dr. Dieter Puchta eh. Vorstandsvorsitzender der Investitionsbank Berlin, Unternehmensberatungsgesellschaft Puchta und Petersen GmbH Berliner Wirtschaftsgespräche e.V. |
Mit den gewaltigen Stützungsmaßnahmen der weltweiten Zentralbanken seit August 2009 und der Politik konnten die Volkswirtschaften in der Finanz- und Wirtschaftskrise stabilisiert und die Folgen der Krise abgemildert werden. Fast umsonst konnten die Geschäftsbanken der Welt enorme Mengen an Geld leihen, da der Leitzins auf Rekordtief gesenkt wurde. Doch nun sind Reaktionen auf die expansive Geldpolitik gefragt , sonst droht ein Anstieg der Inflation. Die damit verbunden Ursachen sind vielschichtig: Nicht nur mehr Geld im Wirtschaftskreislauf veranlasst Unternehmen zu Preissteigerungen, sondern Produzenten, die ihre Preise anheben und steigende Löhne stellen ein Inflationsrisiko dar.
Ein entscheidender Grund für die ausbleibende Inflation derzeit ist, dass von den Billionen, die Zentralbanken in den vergangenen Monat in den Bankensektor gepumpt haben, bisher nur sehr wenig bei Verbrauchern und Unternehmen angekommen ist. Stattdessen behalten die Banken das Geld. Mit dem Zusammenbruch des Interbankenmarktes müssen die Zentralbanken immer noch den zusammengebrochenen Kreditmarkt zwischen den Banken ersetzen. Gleichzeitig haben die Banken die Kreditvergabe an Privathaushalte und Unternehmen eingeschränkt: Die Unternehmen fragen weniger Kredite nach, und die Banken haben wegen der prekären Wirtschaftslage die Kreditzinsen und ihre Anforderungen an Kreditnehmer stark hochgeschraubt. Deshalb ist die Kreditvergabe im Euroraum zuletzt sogar zum zweiten Mal in Folge gesunken - das gab es seit Bestehen der Gemeinschaftswährung noch nie. Geld, das in den Banken bleibt und nicht in den Wirtschaftskreislauf gelangt, kann aber seine preistreibende Wirkung gar nicht entfalten.
Nun ist vor allem Fingerspitzengefühl bei den Zentralbanken gefragt. Sie dürfen beim Abbau der wegen der Finanzkrise erzeugten überschüssigen Liquidität weder zu hastig noch zu langsam vorgehen, denn ein schneller Abbau könnte ein Abschwächen der Konjunktur nachsichziehen. Ein zu langes Festhalten an der expansiven Geldpolitik hingegen erhöht das Inflationsrisiko.
Wie schätzen Experten diese Situation ein? Kommt es langfristig zu einer Steigerung der Inflationsrate um 5%, wie von einigen vermutet? Was braucht es an Unterstützung, um das Risiko abzumildern?
Wir laden Sie herzlich zur Diskussion ein!
Aktuelle Ankündigungen
![]() |
Internet-Werbung bei den
Wir bieten Ihnen einen Werbeplatz, der von Zielgruppen aus der Berliner Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur wahrgenommen wird. |