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Aktuelle Veranstaltungen > Krankenhäuser in Deutschland – erschwerte Bedingungen durch Kostendruck, Profilbildung und Versorgungsauftrag?

Gesundheits- und Sozialwirtschaft

g_gesundheitswirtschaft Krankenhäuser in Deutschland – erschwerte Bedingungen durch Kostendruck, Profilbildung und Versorgungsauftrag?

Mittwoch, 26.05.2010 19:00

Verein Krankenhaus Waldfriede e. V.
Argentinische Allee 40
14163 Berlin

Nicht buchbar

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Mitglieder: 0,00 €
Nichtmitglieder: 12,00 €
Begrüßung:

Bernd Quoß,
Geschäftsführer Verein Krankenhaus Waldfriede e. V.

Prof. Dr. Alfred Holzgreve
Berliner Wirtschaftsgespräche e.V.

Podium:

Bernd Beyrle,
Leiter des Fachbereichs Stationäre Versorgung, Techniker Krankenkasse, Hamburg

Dr. Benjamin-Immanunel Hoff,
Staatssekretär für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz, Berlin

Dr. Sebastian Krolop,
ADMED GmbH, Unternehmensberatung Health Care, Pulheim, NRW

Dr. Roland Laufer,
Geschäftsführer Derzernat Krankenhausfinanzierung/-planung,
Deutsche Krankenhausgesellschaft e.V.

Dr. Jens Schick,
Generalbevollmächtigter Region Ost, Sana Kliniken AG,
München

Moderation:
Rolf-Dieter Müller,
Ehemaliger Vorsitzender der AOK Berlin
Die Gesundheitspolitik der vergangenen Jahre hat die Grundstruktur des Gesund-heitswesens deutlich verändert. So wurde mit Einführung des DRG-Systems, den so-genannten Fallpauschalen, auch der ordnungspolitische Rahmen für das Kranken-hausvergütungssystem weiterentwickelt. Das politische Ziel dabei war, unwirtschaftliche Krankenhauskapazitäten durch Marktmechanismen abzubauen. Die Krankenhäuser stellen sich heute somit dem Wettbewerb, der um Leistungen und Qualität geführt wird.
Die Finanzierung der Investitionskosten der Krankenhäuser entspricht jedoch seit längerem nicht mehr dem Idealbild. Bislang wurden die deutschen Kliniken dual finanziert: Ihre laufenden Behandlungskosten werden durch die DRGs von den Krankenkassen getragen. Investitionen übernehmen die jeweiligen Bundesländer. Die Bundesländer kommen allerdings ihrer Verpflichtung zur Investitionsfinanzierung teilweise nur unzureichend nach, so dass notwendige Maßnahmen nicht durchgeführt werden können. Krankenhäuser stehen somit nicht selten vor der Situation, dass die Investitionskostenfinanzierung durch die Länder mit langen Wartezeiten verbunden sind, bevor eine Bau- oder andere Investitionsmaßnahme finanziert wird. Krankenhäuser sehen sich damit vor die Notwendigkeit gestellt, fehlende Mittel für ihre Investitionen aus anderen Quellen zu beschaffen. Das zwingt sie zu neuartigem, vielfach zusätzlichem und zugleich Existenz sicherndem Handeln.
In der Krankenhauslandschaft zeichnet sich somit zum einen seit einigen Jahren ein stetiger Veränderungsprozess unter verschärften Wettbewerbsbedingungen ab. Zum anderen baut sich bei einigen Unternehmen ein Investitionsstau auf, der den Aufenthalt für Patienten und die Arbeitsbedingungen des Klinikpersonals zunehmend zur Belastungsprobe werden lässt.
Nachdem die Konvergenzphase der Einführung der DRGs vor wenigen Monaten geendet hat, wollen wir uns an diesem Abend dem heutigen Zustand und der Zukunft der deutschen Krankenhauslandschaft widmen. Dabei soll u.a. die Frage gestellt werden, wie die Unternehmen, die Kostenträger, die Patienten und die Politik diese neuen Rahmenbedingungen unter den neuen Bedingungen des Wettbewerbs, der erhöhten Effizienz und Qualität im Praxistest bewerten. Darüber hinaus wollen wir uns den Ansätzen widmen, die Antworten auf die drängende Frage nach der Überwindung des Investitionsstaus liefern können, damit dem mittlerweile viele Standorte belastenden Investitionsstau begegnet werden kann.

Im Anschluss freuen wir uns, wenn Sie bei einem kleinen Imbiss das Gespräch miteinander finden.

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