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Aktuelle Veranstaltungen > Gesundheitsclusterbildung in der Region Berlin-Brandenburg – Wo stehen wir?

Gesundheits- und Sozialwirtschaft

g_gesundheitswirtschaft Gesundheitsclusterbildung in der Region Berlin-Brandenburg – Wo stehen wir?

Dienstag, 07.09.2010 19:00

Abgeordnetenhaus von Berlin
Raum 376
Niederkirchnerstraße 5
10117 Berlin

Nicht buchbar

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Nichtmitglieder: 12,00 €
Begrüßung

Frank Jahnke, MdA
Wirtschaftspolitischer Sprecher
SPD-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus

Dr. Rudolf Steinke
Geschäftsführendes Vorstandsmitglied
Berliner Wirtschaftsgespräche e.V.

Podium

Rainer-Michael Lehmann, MdA
SPD-Fraktion im Abgeordnetenhaus von Berlin,
Mitglied im Gesundheitsausschuss

Dr. Kai Uwe Bindseil
Leiter
Aktionszentrum BioTOP Berlin-Brandenburg

Prof. Dr. Hans-Jochen Brauns
Geschäftsführer
alpheios GmbH Berlin

Dr. Daniel Rühmkorf
Staatssekretär
Ministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz (MUGV) Brandenburg

Prof. Dr. Dr. h.c. Günter Stock
Präsident
Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften

Moderation

Rolf Dieter Müller
Berliner Wirtschaftsgespräche

Die Region Berlin-Brandenburg versteht neben Tourismus, Mobilität, Informations- und Kommunikationstechnik die Gesundheitswirtschaft als eines der wichtigsten Wachstumscluster. Damit folgt sie einer europäischen Entwicklung von Großregionen, die die Gesundheitswirtschaft, oft eng mit den Life Sciences oder Lebenswissenschaften verknüpft, als Potenzial erkannt hat. In den letzten Jahren haben sich neue Technologiezweige und Branchen angesiedelt. Schon heute ist in Berlin-Brandenburg fast jeder achte Beschäftigte in der Gesundheitswirtschaft tätig. Rund 13 Prozent des Bruttoinlandsproduktes entfallen auf diese Wirtschaftssparte. Der medizinische Fortschritt und der demographische Wandel sorgen für einen weiteren Anstieg der Beschäftigten. Prognosen weisen einen stetigen Anstieg der Bruttowertschöpfung und Erwerbstätigen aus: 20,19 Mrd. € bei 368.000 Beschäftigten bis zum Jahr 2030. Trotz sinkender Beschäftigung und stagnierender oder abnehmender Wirtschaftsleistung haben im Gesundheitscluster Umsatz, Beschäftigung und Wertschöpfung zugenommen, erklären Experten. Ein erheblicher Teil der Gesundheitswirtschaft – vor allem der Kernbereich, der lokale und regionale Versorgungsleistungen erbringt, zeigt sich insgesamt robuster gegenüber Krisen. Ein wichtigster Treiber dieser Entwicklung ist die Forschungs- und Entwicklungsdynamik im Verbund aus Wissenschaft, Wirtschaft und Versorgung. Mit dem Masterplan der Gesundheitsregion Berlin-Brandenburg sollen vorhandene Stärken ausgebaut und Lücken in der Wertschöpfungskette geschlossen werden. In zwölf Handlungsfeldern werden zentrale Aufgaben identifiziert und Maßnahmen mit unterschiedlichen zeitlichen Vorgaben empfohlen. Die Schwerpunktsetzung, Planung und Durchführung geeigneter Projekte wird von den Akteuren der Gesundheitswirtschaft selbst geleistet und gesteuert. 

An diesem Abend wollen wir den Status-quo-Bericht diskutieren und die Entwicklungen der  letzten Jahre in Augenschein nehmen. Wir wollen über die Probleme und die Chancen für die Region diskutieren und die Rolle der Stadt im Verdrängungswettbewerb mit anderen Regionen betrachten. Daraus ergibt sich die Folgerung, wie sich Berlin-Brandenburg von anderen Regionen abhebt und für Unternehmen der Gesundheitswirtschaft attraktiv sein kann. Zu hinterfragen wird auch sein, wie die Gesundheitswirtschaft in der Region unter den sich zuspitzenden finanziellen Bedingungen der Länderhaushalte, der knappen Kassen der gesetzliche und privaten Krankenversicherung und der sich aufgrund der wirtschaftlich schweren Zeiten zuschnürende Geldbeutel der Menschen diese ambitionierten Ziele erreichen kann. 

Im Anschluss laden wir Sie zu einem kleinen Imbiss ein. Wir bedanken uns bei der SPD-Fraktion im Abgeordnetenhaus für die Gastfreundlichkeit.

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