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Neue Technologien / Forschung und Wissenschaft
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Ein Jahr Exzellenzinitiative - die Berliner Wissenschaft und Forschung stellt sich den Herausforderungen Dienstag, 04.11.2008 17:00 Max-Born-Institut für nichtlineare Optik und Kurzzeitspektroskopie Max-Born-Saal Max-Born-Straße 2 A 12489 Berlin |
| kostenfrei: |
0,00 € |
Begrüßung |
Dr. Rudolf Steinke |
Podium |
Prof. Dr. Karl Max Einhäupl Prof. Dr. Johann Köppel Prof. Michael W. Linscheid Prof. Dr. Ernst Theodor Rietschel Prof. Dr. E. Jürgen Zöllner |
Moderation |
Prof. Dr. Ingolf Hertel |
Noch länger als ein Jahr zurück liegt ein Moment, der auf den ersten Blick scheinbar wenig mit der Berliner Universitätslandschaft zu tun hat: Am 18. August 2000 wurden die UMTS Lizenzen in der Bundesrepublik versteigert.
Die astronomische Summe von 50,8 Milliarden Euro führte nicht nur zum seit 30 Jahren ersten Bundeshaushalt ohne Nettoneuverschuldung, sondern induzierte einen Wettbewerb, der einen beispiellosen Impuls durch das Land schickte, um 1,9 Milliarden Euro abhängig von eigenen Konzepten der Universitäten zu verteilen.
Berlin plante den großen Sprung nach vorn zur Wissenschaftsstadt und es gab neben dem Exzellenzwettbewerb weitere Bestrebungen Berliner Spitzenforschung an die Weltspitze heranzuführen. Senator Zöllner legte ein Konzept zur Gründung des International Forum of Advanced Studies (IFAS), einer Einrichtung der drei großen Universitäten, welche als „Superuni“ durch die Medien geisterte, vor. Dieses Konzept löste heftige Diskussionen aus. Nunmehr liegt ein gangbarer Kompromiss auf dem Tisch: die Gründung einer Stiftung zur Förderung der Spitzenforschung in Berlin.
Das Ende der zweiten Runde liegt nun ein Jahr zurück und es stellt sich die Frage, ob Erwartungen erfüllt, geplante Wege beschritten wurden und sichtbare Veränderungen nachhaltige Auswirkungen bewirkt haben.
Wichtig ist die Richtung, die Berlins Spitzenforschung eingeschlagen hat. Senator Jürgen Zöllner bezeichnete die Einigung zur Gründung der Stiftung als Meilenstein der wissenschafts- und forschungspolitischen Diskussion in Berlin. Zahlreiche Stimmen aus der Wissenschaftslandschaft stimmen ihm zu.
Was verbirgt sich genau hinter der Stiftungsidee? Wie wird die Mittelverteilung geregelt, das Verhältnis von Konkurrenz zu Kooperation festgelegt und welche Rückwirkungen hat dies auf die Lehre?
Unter dem Motto „Ein Jahr Exzellenzinitiative – Entwicklungen durch einen einzigartigen Wettbewerb“ soll der Versuch gemacht werden, den Stand der Entwicklung zu diskutieren und die kommende Entwicklung kritisch zu reflektieren.
Im Anschluss findet ein kleiner Empfang statt, zu dem wir Sie herzlich einladen.
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