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Aktuelle Veranstaltungen > Schnittstelle zwischen ambulanter und stationärer Medizin – wer findet sich noch zurecht?

Gesundheits- und Sozialwirtschaft

g_gesundheitswirtschaft Schnittstelle zwischen ambulanter und stationärer Medizin – wer findet sich noch zurecht?

Montag, 05.12.2011 19:00

Bank für Sozialwirtschaft
Oranienburger Str. 13/14
10178 Berlin

Nicht buchbar

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Begrüßung

Dr. Rudolf Steinke
Geschäftsführendes Vorstandsmitglied
Berliner Wirtschaftsgespräche e.V.

Podium

Brit Ismer
Vorsitzende
Berliner Krankenhausgesellschaft e.V.
Kaufmännische Direktorin
Jüdisches Krankenhaus Berlin

Dr. Anke-Britt Möhr
Geschäftsführerin
AOK Nordost  - Die Gesundheitskasse 

Dr. Uwe Kraffel
Stellvertretender Vorsitzender
KV Berlin

Reinhold Preißler
Fachanwalt für Medizinrecht, Fürth

Ralf Stähler
Geschäftsführer
DRK-Kliniken, Berlin

Moderation

Prof. Dr. Dr. Alfred Holzgreve
Berliner Wirtschaftsgespräche e.V.

Scheinbar ist das deutsche Gesundheitswesen anfällig für Manipulationen. So wird aktuell einzelnen Berliner Krankenhäusern in der Ambulanz Abrechnungsbetrug im Sinne eines strafrechtlichen Tatbestandes vorgeworfen. Ärztinnen und Ärzte, die keine Befugnis hatten, ambulante Leistungen zu erbringen, sollen Patientinnen und Patienten ambulant  in Medizinischen Versorgungszentren (MVZ) versorgt und diese Leistungen abgerechnet haben. Das Landeskriminalamt Berlin hat eigens zur Bekämpfung derartiger Delikte eine Ermittlungsgruppe ins Leben gerufen. Das Interesse der Öffentlichkeit ist groß.

Die Bekämpfung von Abrechnungsmanipulationen im Gesundheitswesen ist gesetzlich geregelt: Jede Krankenkasse hat einen Beauftragten zu benennen, der Hinweisen über mögliche Unregelmäßigkeiten  nachzugehen hat. In den jährlichen Berichten dieser Beauftragten werden unterschiedlichste Fälle von Fehlverhalten geschildert – vom Apotheker über den Heilmittelversorger bis zum Vertragsarzt.  Ebenso hat jede Kassenärztliche Vereinigung (KV) eine Stelle zur Bekämpfung von Fehlverhalten im Gesundheitswesen einzurichten, die sich um eventuelle Hinweise zum Abrechnungsbetrug kümmern soll. 

Experten bemängeln die Komplexität der Abrechnungsregeln und deren Auslegung, speziell im ambulanten Sektor mit medizinischen Versorgungszentren, Einzelermächtigungen, Institutsermächtigungen, Hochschulambulanzen usw. Ist diese Komplexität sinnvoll? Sind Abrechnungsfehler und Auslegungsstreitigkeiten vorprogrammiert? Zumindest ist zu vermuten, dass vielen aktuell beschuldigten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern kein privater Nutzen durch ihr Vorgehen nachgewiesen werden kann. 

Wir wollen an diesem Abend der Problematik näher auf den Grund gehen.

Im Anschluss laden wir Sie zu einem kleinen Imbiss ein. Wir bedanken uns bei der Bank für Sozialwirtschaft für die Gastfreundlichkeit.

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