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Aktuelle Veranstaltungen > Der Wissenschaftsstandort Berlin - Vor der nächsten Runde des Exzellenzwettbewerbs

Neue Technologien, Forschung, Wissenschaft

green+economy Der Wissenschaftsstandort Berlin - Vor der nächsten Runde des Exzellenzwettbewerbs

Dienstag, 08.06.2010 19:00

Ferdinand-Braun-Institut für Höchstfrequenztechnik
Gustav-Kirchhoff-Straße 4
12489 Berlin

Nicht buchbar

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Die Veranstaltung ist kostenfrei: 0,00 €
Begrüßung:

Prof. Dr. Günther Tränkle
Wissenschaftlicher Direktor
Ferdinand-Braun-Institut für Höchstfrequenztechnik

Podium:

Prof. Dr. E. Jürgen Zöllner
Senator für Bildung, Wissenschaft undForschung
Land Berlin

Prof. Dr. Günther Tränkle
Wissenschaftlicher Direktor
Ferdinand-Braun-Institut für Höchstfrequenztechnik

Prof. Dr. Annette Grüters-Kieslich                                                 Dekanin
Charité Berlin

Prof. Dr.-Ing. Jochen Schiller
Vizepräsident
Freie Universität Berlin

Prof. Dr. Dr. h.c. Martin Grötschel
Konrad-Zuse-Zentrum für Informationstechnik Berlin (ZIB) und Institut für Mathematikder TU Berlin

Moderation:

Wolf-Michael Catenhusen
Staatssekretär a.D. BMBF

10,8 Millionen Euro erhalten die Berliner Universitäten vom Land Berlin, um sich auf die nächste Runde der Exzellenzinitiative vorzubereiten. Dabei wird der Erfolg am letzten Wettbewerb als Grundlage für die Aufteilung genutzt. Somit erhält die Humboldt-Universität den größten Anteil in Höhe von 3,7 Millionen Euro, die Freie Universität rund vier Millionen Euro, die TU rund zwei Millionen Euro und die Charité 1,2 Millionen Euro.

Doch wie hat sich neben den drei Universitäten die im Rahmen der Exzellenzinitiative gegründete Einsteinstiftung entwickelt und welche Bedeutung hat die Stiftung bereits für die Spitzenforschung Berlins? Berlin plante den großen Sprung nach vorn zur Wissenschaftsstadt und es gab neben dem Exzellenzwettbewerb weitere Bestrebungen Berliner Spitzenforschung an die Weltspitze heranzuführen. Senator Zöllner legte 2007 ein Konzept zur Gründung des International Forum of Advanced Studies (IFAS) vor, einer Einrichtung der drei großen Universitäten, welche als „Superuni“ durch die Medien geisterte. Dieses Konzept löste heftige Diskussionen aus.

Kritische Stimmen warnten vor der möglichen Beeinträchtigung der Forschungsfreiheit durch die Einsteinstiftung. Es kam zu einer Einigung der einzelnen Interessengruppen. Senator Jürgen Zöllner hatte die Einigung zur Gründung der Stiftung als Meilenstein der wissenschafts- und forschungspolitischen Diskussion in Berlin bezeichnet. Zahlreiche Stimmen aus der Wissenschaftslandschaft hatten ihm zugestimmt.

Der Gründungsprozess der Stiftung ist angelaufen und deren Finanzierung stammt zu großen Teilen aus der Forschungsoffensive des Masterplans „Wissen schafft Berlins Zukunft“. Doch wie geht es weiter?

Die Gelder sind verteilt und die Anträge für den dritten Exzellenzwettbewerb müssen im Herbst eingereicht werden. Doch ist noch ungewiss, wie die Kriterien des Wettbewerbs aussehen. Die Anzahl der „Exzellenz-Unis“ soll reduziert werden. Doch was macht man mit denen, die bereits drinnen waren und jetzt nicht mehr rein kommen würden?

Wie weit ist der Wirtschaftsstandort Berlin gereift und würde er im internationalen Vergleich im Wettbewerb bestehen? Doch was wird aus dem Wissenschaftsstandort Berlin ohne klare Führung und finanzielle Mittel in 2010?

Unter dem Motto „Der Wissenschaftsstandort Berlin – Vor der nächsten Stufe der Exzellenz“ soll der Versuch unternommen werden, den Stand der Entwicklung zu diskutieren und die kommende Entwicklung kritisch zu reflektieren.

Im Anschluss findet ein kleiner Empfang statt, zu dem wir Sie herzlich einladen.

Wir freuen uns Ihnen dieses ausgezeichnete Podium präsentieren zu dürfen, und wünschen einen Interessanten Abend!

Unter dem Motto „Der Wissenschaftsstandort Berlin - Vor der nächsten Stufe der Exzellenz“ soll der Versuch unternommen werden, den Stand der Entwicklung zu diskutieren und die kommende Entwicklung kritisch zu reflektieren.

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