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Aktuelle Veranstaltungen > Krankenhäuser in Berlin und Brandenburg – wie flächendeckend ist die Versorgung?

Gesundheits- und Sozialwirtschaft

g_gesundheitswirtschaft Krankenhäuser in Berlin und Brandenburg – wie flächendeckend ist die Versorgung?

Dienstag, 31.05.2011 19:30

Verein Krankenhaus Waldfried e.V.
Bitte beachten: Die Veranstaltung beginnt erst um 19:30 Uhr!
Argentinische Allee 40
14163 Berlin

Nicht buchbar

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Mitglieder: 0,00 €
Nichtmitglieder: 12,00 €
Begrüßung
Bernd Quoß
Geschäftsführer Verein Krankenhaus Waldfriede e. V.

Dr. Rudolf Steinke

Berliner Wirtschaftsgespräche e.V.
Podium

Joachim Bovelet
Vorsitzender der Geschäftsführung
Vivantes Netzwerk für Gesundheit GmbH

Jörg Grigoleit
Geschäftsführer Havelland Kliniken GmbH

Prof. Dr. Benjamin-Immanuel Hoff,
Staatssekretär für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz, Berlin

Dr. Anke-Britt Möhr
Geschäftsführerin AOK Nordost - Die Gesundheitskasse

Dr. Daniel Rühmkorf
Staatssekretär Ministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz (MUGV) Brandenburg

Moderation
Dr. Jens-Uwe Schreck
Geschäftsführer Landeskrankenhausgesellschaft Brandenburg e.V.

Die deutsche Krankenhauslandschaft befindet sich seit einigen Jahren im Strukturwandel. Die bedarfsgerechte, flächendeckende Versorgung mit Krankenhausleistungen, besonders im ländlichen Raum, stellt alle Beteiligten vor große Herausforderungen. Der Versorgungsgrad wird durch die Erreichbarkeit bestimmt. Legt man beispielsweise eine 20-Minuten-Fahrtzeitschwelle an, lässt sich die Situation gut veranschaulichen.

Krankenhäuser, deren räumliche Lage isoliert ist, sind betriebswirtschaftlich schwer zu steuern. Werden sie geschlossen, verlängern sich die Anfahrtswege zur nächsten Einrichtung, was für die Patienten eine Belastung darstellt, manchmal entscheidet die Fahrtzeit über Leben und Tod.

Wir beobachten seit geraumer Zeit Veränderungen in der Trägerstruktur der Krankenhäuser. Bettenkapazitäten werden verringert, was im ländlichen Raum u.a. auf eine dauerhaft verringerte Inanspruchnahme von Krankenhausleistungen schließen lässt. Dafür gibt es sicherlich viele Gründe: Junge Menschen wandern zunehmend ab und lassen sich dort nieder, wo Arbeitsplätze, höhere Einkommen, Aufstiegschancen und eine insgesamt bessere Infrastruktur geboten wird. In einer alternden und zugleich schrumpfenden Region besteht die große Herausforderung, das Angebot einer breiten und wohnortnahen Gesundheitsversorgung aufrecht zu erhalten, so wie es das Sozialstaatsgebot vorschreibt. In Ballungsräumen werden die Probleme möglicherweise ganz anders gelagert sein.

An diesem Abend wollen wir mit Krankenhausvertreterinnen und -vertretern aus Brandenburg und Berlin über die Versorgungssituation diskutieren. Die Anforderungen und Wünsche der Menschen nach Gesundheitsleistungen beispielsweise in der Chirurgie, der Innere Medizin oder der Gynäkologie und Geburtshilfe sollen in den Fokus gerückt werden. Dabei geht es auch um die Einschätzung, wie der Wettbewerbs- und Kostendruck von Krankenhausunternehmen in Einklang mit dem Versorgungsauftrag stehen kann. 


Welche Versorgungsradien greifen in Berlin und welche greifen in Brandenburg? Welche Anforderungen müssen erfolgreiche Kooperationsmodelle für regionale Versorgungskonzepte erfüllen?

Wie ist die brandenburgische im Vergleich zur Berliner Krankenhauslandschaft mit Krankenhäusern der Grundversorgung, der Regelversorgung und der Maximalversorgung aufgestellt?  Gibt es den häufig kritisierten Investitionsstau? Fehlen Investitionsmittel für Umstrukturierungen? Und welche Rolle spielen, bzw. könnten Krankenhäuser als Arbeitgeber und Wirtschaftsfaktor für die Region, spielen? Diesen und weiteren Fragen wollen wir an diesem Abend nachgehen.  

Im Anschluss laden wir Sie zu einem kleinen Imbiss ein. Wir bedanken uns bei dem Verein Krankenhaus Waldfriede e. V. für die Gastfreundlichkeit.

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