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Aktuelle Veranstaltungen > Die Berliner Bibliotheken - eine Investition in die Zukunft der Hauptstadt der Bildung?

Kultur, Tourismus, Kreativwirtschaft

Kom%C3%B6diant Die Berliner Bibliotheken - eine Investition in die Zukunft der Hauptstadt der Bildung?

Montag, 15.11.2010 19:00

Zentral- und Landesbibliothek - Berlin Saal
Breite Straße 30-36
10178 Berlin

Nicht buchbar

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Die Veranstaltung ist kostenfrei!: 0,00 €
Begrüßung:
Kerstin Lassnig
Vorstand
Berliner Wirtschaftsgespräche e.V.
Podium:

Prof. Dr. Claudia Lux
Zentral- und Landesbibliothek Berlin

Dr. Felicitas Tesch
Mitglied des Abgeordnetenhauses Berlin

Alice Ströver
Mitglied des Abgeordnetenhauses Berlin

Dr. Milan Bulaty
Grimm-Zentrum Berlin

Moderation:

Thomas Prinzler
rbb inforadio


Das Berliner Bibliothekswesen
-
eine Investition in die Zukunft der Hauptstadt der Bildung?

Berlin hat nur noch wenig an Industrie zu bieten, dafür aber 18 Hochschulen. Diese verfügen über jeweils eigene Bibliotheken. Dazu kommen die Stadtteilbibliotheken und prestigeträchtige Institute wie die Staatsbibliothek zu Berlin. Die aus der Teilung der Stadt resultierende Vielfalt hat sich Berlin im Bildungssektor nutzbar gemacht. 

Die Auslastung der Bibliotheken ist sehr gut. So wird beispielsweise im Grimm-Zentrum überlegt, die Plätze für externe Benutzer zu beschränken. Aber nicht nur für die Besucher wird es eng: Einige Häuser wie die Zentral- und Landesbibliothek verfügen über zu wenig Platz, um ihre Bestände überhaupt zu präsentieren. In den zwei Häusern dieser Bibliothek, der Stadtbibliothek und der Amerika-Gedenkbibliothek, können nur 10 Prozent des Medienbestandes den Nutzern direkt zugänglich gemacht werden. Um mehr Platz für Leser und Bücher zu schaffen, soll sie deshalb in neue Räume ziehen. Geplant ist ein Neubau auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Tempelhof, der 2018 abgeschlossen werden soll. Dies würde auch einen Teil des "Was-wird-aus-Tempelhof-Problems" lösen.

Doch braucht Berlin neben der Staatsbibliothek und den Universitätsbibliotheken, unter denen gerade das Grimm-Zentrum als Neubau der Bibliothek der Humboldt-Universität für Furore sorgte, noch eine weitere Großbibliothek oder werden hier Mittel verschwendet, die in anderen Bereichen weit dringender benötigt werden? Begründen Bibliotheken einen wirklichen und gewichtigen Standortvorteil im Wettbewerb um das Prädikat "Bildungshauptstadt"?

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