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Aktuelle Veranstaltungen > Was kostet die Energiewende?

Wirtschaft, Finanzen

wirtschaft_recht Was kostet die Energiewende?

Donnerstag, 24.11.2011 19:00

Deutsche Kreditbank AG
Taubenstraße 7–9
10117 Berlin

Nicht buchbar

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Begrüßung

Dr. Rudolf Steinke
Geschäftsfürendes Vorstandsmitglied
Berliner Wirtschaftsgespräche e.V.

Podium

Bärbel Höhn, MdB
stellvertretende Bundesfraktionsvorsitzende
Bündnis 90/ DIE GRÜNEN

Prof. Dr. Claudia Kemfert
Energieexpertin des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung und Professorin für Energieökonomie und Nachhaltigkeit an der Hertie School of Governance Berlin

Dr. Jörg Rothermel
Geschäftsführer der Energieintensiven Industrien Deutschland (EID)

Wolfgang Tiefensee, MdB
Verkehrsminister a.D.

Moderation

Michael Geißler
Geschäftsführer
Berliner Energieagentur GmbH

Die Energiewende ist beschlossen und Experten heizen nunmehr eine strittige Debatte über die Kosten an: Die Kritiker sprechen über einen dreistelligen Milliardenbetrag, den der anstehende Umbau der Stromversorgung kosten wird. Nicht nur Wind und Sonne sollen den Strom von morgen erzeugen, sondern auch konventionelle Energiekraftwerke. Der erforderliche Neubau von Kohle- und Gaskraftwerken soll nach Angaben des Bundeswirtschaftsministeriums ab 2013 öffentlich gefördert werden. Hinzu kommen verteuerte Strompreise für die Haushalte. Und noch drastischer: Es werden Szenerien entworfen, die aufzeigen, dass zwischen 2010 und 2023 der Strompreis für Industriekunden um 41 Prozent ansteigen wird, was sich verheerend auf energieintensive Branchen auswirkt. Verantwortlich für den Preisanstieg ist nach einer Studie des Baseler Prognos Institutes die Umlage für Öko-Strom nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Sie liegt aktuell bei 3,5 Cent pro Kilowattstunde und könnte in den kommenden Jahren auf bis zu sechs Cent ansteigen. Der Bundesverband der Erneuerbarer Energien e.V. hält dagegen: Nach Angaben des Institutes hätten allein im Jahr 2010 die erneuerbaren Energien insgesamt Umweltschäden in einer Höhe von 8,4 Milliarden Euro vermieden. Dazu käme eine hohe Wertschöpfung für eine Vielzahl inländischer Unternehmen, die im Sektor der erneuerbaren Energien inzwischen rund 370.000 Arbeitsplätze stellten. Zudem seien im vergangenen Jahr Energieimporte im Wert von insgesamt 7,4 Mrd. Euro durch heimische erneuerbare  Energien ersetzt worden.  


Was steckt hinter den kontroversen Kostenmodellen und von welchen Kosten geht die Bundesregierung aus? Wer sind die Gestalter der Energiewende, wie werden die Verbraucher mit ins Boot geholt und was erwartet uns in den nächsten fünf Jahren? 


Wir freuen uns auf eine spannende Diskussion!

Wir danken der Deutschen Kreditbank für die Unterstützung bei dieser Veranstaltung.

dkb

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