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Aktuelle Veranstaltungen > Kultur.vor.Ort: „Dreißig Silberlinge – Kunst und Geld". Die private Kunstsammlung Haupt

Vor Ort: Wirtschaft, Kultur, Technologie, Stadtprofile

Lupe Kultur.vor.Ort: „Dreißig Silberlinge – Kunst und Geld". Die private Kunstsammlung Haupt

Donnerstag, 29.09.2011 18:00

Halle am Wasser / Kunst-Campus
Hinter dem Museum Hamburger Bahnhof
Invalidenstraße 50/51
10557 Berlin

Nicht buchbar

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Mitglieder: 10,00 €
Nichtmitglieder: 12,00 €

Die Berliner Wirtschaftsgespräche laden im Rahmen der Reihe „Kultur vor Ort“ ein, die private Kunstsammlung von Dr. Stefan Haupt Dreißig Silberlinge – Kunst und Geld kennen zu lernen. Der Sammler führt durch die Ausstellung seiner Sammlung, im Anschluss findet ein Künstlergespräch mit in der Sammlung vertretenen Künstlerinnen und Künstlern statt.

Begrüßung

Kerstin Lassnig
Vorstand
Berliner Wirtschaftsgespräche e.V.
urbanprojects berlin

18:00 Uhr

Führung durch die Ausstellung der Sammlung mit Dr. Stefan Haupt

19:00 Uhr

Künstlergespräch

Podium

Susanne Bosch
Künstlerin

Dr. Rolf Lauter
Kurator und Managing Director
SWISS ART INSTITUTION Karlsruhe

Prof. Dr. Dieter Puchta
Puchta Petersen GmbH

Gerd Sonntag
Künstler

Moderation

Jan Kage alias Yaneq
Journalist und Buchautor

„Geld ist die wohl größte, weltweite soziale Vereinbarung, die existiert. Es  ist ähnlich wie Kunst ein Medium der Kommunikation zwischen Menschen und funktioniert solange, wie wir alle daran glauben und uns an die Vereinbarungen in der Handhabung halten.“ – Susanne Bosch zu ihrer Restpfennigaktion.

„Die Auseinandersetzung mit dem Thema Geld und Wert zieht sich durch alle  Epochen; schon immer haben sich Philosophen, Künstler, Literaten, Staatsmänner  und Revolutionäre mit aktuellen und zukunftsweisenden Konzepten zum Wert und seiner visuellen Repräsentation auseinandergesetzt.“ Handelt Kunst vom Geld, will sie in der Regel dessen symbolischen Sinn aufdecken und ihn kritisch hinterfragen: Was machen wir mit dem Geld – und vor allem was macht das Geld mit uns? Was lehrt uns der Blick der Kunst auf das Geld? Wie überraschend er sein kann, zeigt etwa Susanne Boschs Restpfennigaktion. 1998-2002 sammelte sie in mehreren Städten „Restpfennige“ ein: rd. 7,2 Mill. Pfennige + 250 kg Münzen kamen zusammen. Dazu konnten Ideen und Wünsche geäußert werden, was mit dem Pfennigberg geschehen soll. Aus ihnen wählte eine Jury am Ende mehrere Projekte aus. Das „Restgeld“ wurde zum Initiator einer kleinen Utopie.

 Der Kunstsammler Dr. Stefan Haupt, beruflich Anwalt für Urheber-, Medien- und Verlagsrecht, hat das Verhältnis von Geld und Kunst zum Motto seiner Sammlung gemacht. Inspiriert von einem zur Origami-Skulptur gefalteten 10-Dollar-Schein des taiwanesischen Künstlers Ming-Wei Lee sammelt er seit Mitte der 1990er Jahre Arbeiten zum Thema Geld. Haupts Sammlung Dreißig Silberlinge – Kunst und Geld umfasst heute rund 150 Arbeiten ganz unterschiedlicher Techniken und inhaltlicher Ansätze: Plastiken, Lichtinstallationen, Grafiken, Fotoarbeiten, Künstlerbücher mit Tiefdruckarbeiten, auch ein breit gefächertes Spektrum an originär entworfenem Künstlergeld. Die Ausstellung, kuratiert von Bettina M. Busse (MAK Wien), zeigt einen Querschnitt der Sammlung, mit einem  Schwerpunkt auf den Videoarbeiten. Mit ihr ist Haupts Sammlung zum ersten Mal im größeren Umfang in Berlin zu sehen.

Weitere Informationen zur Sammlung : www.sammlung-haupt.de/sammlung.htm

Bericht in der Financial Time Deutschland über die Ausstellung der Sammlung:

www.ftd.de/lifestyle/lifestyle/:out-of-office-das-grosse-schreddern/60109067.html

Interview mit Bettina M. Busse auf radio eins zur Ausstellung : www.radioeins.de/programm/programmbeitraege/aktuell/dreissig_silberlinge.html

* * *

Im Anschluss an das Künstlergespräch findet ein kleiner Empfang mit Wein & Brezeln statt, zu dem wir Sie herzlich einladen.

Wir danken herzlich Dr. Stefan Haupt für die Einladung zu Führung und Gespräch.

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