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Aktuelle Veranstaltungen > Führung Martin-Gropius-Bau: Polen-Deutschland 1000 Jahre Kunst und Geschichte

Kultur, Tourismus, Kreativwirtschaft

Kom%C3%B6diant Führung Martin-Gropius-Bau: Polen-Deutschland 1000 Jahre Kunst und Geschichte

Freitag, 06.01.2012 16:00

Martin-Gropius-Bau
Niederkirchnerstraße 7
10963 Berlin

Nicht buchbar

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Nichtmitglieder: 18,00 €

"...so gelingt in den fast zwanzig Räumen dieser ehrgeizigen, riesigen Schau etwas Beeindruckendes: Sie erschlägt den Betrachter nicht, sie belehrt ihn nicht, sie ist ein Stück sinnlich erfahrbarer historischer Aufklärung." urteilte das Wochenmagazin "Die Zeit" bei Ausstellungsbeginn im Herbst 2011.

Im Rahmen der Führung gewinnen Sie einen Überblick über die umfangreiche Ausstellung in 19 Sälen und im Innenhof des  Martin-Gropius-Bau. Im Anschluss an die Führung haben Sie die Gelegenheit, die Ausstellung auf eigene Faust zu erkunden.

Mit 800 zum Teil bedeutenden Kunstwerken illustriert die Ausstellung im Berliner Martin-Gropius-Bau eintausend Jahre Geschichte der wechselseitigen Beziehungen zwischen Polen und Deutschland. 

Behandelt werden unter anderem die Landshuter Hochzeit, der Deutsche Orden, die internationale Gotik, die „Polenbegeisterung“ von 1831, der Zweite Weltkrieg, die Solidarność-Bewegung und der EU-Beitritt. Auch die Zeit zwischen 1939 und 1945, in der Deutsche Polen und seinen Bewohnern unendliches Leid zufügten, wird in der Ausstellung thematisiert, etwa durch den Film „Der Kanal“ (1957) von Andrzej Wajda.

Unter den hochrangigen Exponaten befinden sich das Porträt des Markgrafen Albrecht von Brandenburg-Ansbach von Lukas Cranach d. Ä. aus dem Jahr 1528, mehrere hochrangige Gemälde aus dem 17. Jahrhundert aus Danzig, das Monumentalwerk „Preußische Huldigung“ von 1882 von Jan Matejko, der wertvolle Schatzfund aus Neumarkt und kostbare Handschriften. Dank der Unterstützung von Sammlungen aus ganz Europa können alle 10 erhaltenen Kupferstiche und alle bekannten Zeichnungen des Bildschnitzers Veit Stoß präsentiert werden. Veit Stoß war Bürger Nürnbergs und Krakaus – sein Werk steht in der Ausstellung für die enge kulturelle Verbindung beider Städte im 14. und 15. Jahrhundert.

In die Ausstellung werden auch Werke von zeitgenössischen Künstlern eingeflochten, unter anderem von Mirosław Bałka, Krzysztof Bednarski, Edward Dwurnik, Jochen Gerz, Anselm Kiefer, Gerhard Richter, Wilhelm Sasnal, Gregor Schneider, Günther Uecker, Piotr Uklanski, Luc Tuymans, Krzysztof Wodiczko und Andrzej Wróblewski. Durch diese Exponate wird ein aktueller Blickwinkel auf die Geschichte eröffnet.

Die Leihgaben stammen aus über 200 internationalen Museen und Sammlungen - darunter das Nationalmuseum in Warschau, das Kunstmuseum Łódź, das British Museum in London, das Kunsthistorische Museum Wien und die Vatikanische Bibliothek.

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