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Herausforderung Demografie. Arbeiten bis 67 – aber wie?

Montag, 05.10.2009 19:00

BSR Berliner Stadtreinigungsbetriebe
Bildungszentrum
Ringbahnstraße 96
12103 Berlin

Nicht buchbar

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Begrüßung

Dr. Rudolf Steinke
Geschäftsführendes Vorstandsmitglied
Berliner Wirtschaftsgespräche e.V.

Podium

Almuth Nehring-Venus

Staatssekretärin in der Senatsverwaltung Wirtschaft, Technologie und Frauen


Andreas Scholz-Fleischmann

Personalvorstand der Berliner Stadtreinigungsbetriebe

Dr. Paul Kriegelsteiner

Hauptgeschäftsfüher Nordostchemie

Margit Haupt-Koopmann

Vorsitzende der Geschäftsführung der Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit Berlin-Brandenburg


Dr. Christa Sedlatschek

Geschäftsführerin Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA)


Andreas Horst 

Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Leiter des Referats "Grundsatzfragen des Arbeitschutz einschließlich der menschengerechten Gestaltung der Arbeit"

Moderation

Dr. Martina Morschhäuser

Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin

Die Gestaltung des Altersstrukturwandels in Unternehmen ist für den Wirtschaftsstandort Berlin von entscheidender Bedeutung. Der Anteil älterer Beschäftigter wächst kontinuierlich. In Berlin hat die Anzahl sozialversicherungspflichtiger Beschäftigter über 55 Jahre zwischen 2003 und 2007 um 11,3 % zugenommen; die Tendenz ist weiterhin steigend.

Vor dem Hintergrund des Umbaus des Rentensystems – Stichwort Rente ab 67- stehen vor allem städteeigene bzw. kommunale Unternehmen mit wenig Fluktuation vor großen Herausforderungen. Am Beispiel der Berliner Stadtreinigung zeigt sich, mit welchen betrieblichen Instrumenten altersgerechte Arbeitsbedingungen und damit die Gesunderhaltung von Beschäftigten ermöglicht wird. Dennoch reichen veränderte Arbeitszeiten, betriebliche Gesundheitsprogramme, veränderte Technik, interne Übergangsmärkte oder Änderungen in der Arbeitsorganisation oftmals nicht aus, um den besonders betroffenen Beschäftigten, wie beispielsweise Müllwerkern, einen langen Verbleib in ihren Tätigkeiten zu ermöglichen bzw. Beschäftigungsalternativen zu bieten. Betriebliche Handlungsoptionen geraten an ihre Grenzen, vielmehr bedarf es einer Anpassung von Gesetzen und Tarifverträgen, welche altersgerechte Arbeitsbedingungen unterstützen. Die Politik ist hier im Besonderen gefordert, denn es geht nicht zuletzt um die Konkurrenzfähigkeit städtischer Betriebe im Wettbewerb mit privaten Dienstleistern.

Wie kann daher eine wettbewerbspolitisch neutrale Regelung durch Politik und Tarifparteien gestaltet werden? Welche Möglichkeiten und Instrumente werden bereitgestellt, um einen früheren Ausstieg aus dem Arbeitsleben (ohne Verminderung von Rentenansprüchen) zu ermöglichen? Welche Berufe sind im besonderen Maße von den bestehenden Regelungen betroffen und welche Alternativen werden ihnen eröffnet?

Mit  Experten und politische Akteure soll das Spannungsfeld aktuelle Entwicklungen und Fragen diskutiert und erörtert werden.

Wir laden Sie herzlich dazu ein!

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