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Rekommunalisierung - ein neuer Trend?

Montag, 23.11.2009 20:00

Abgeordnetenhaus Berlin Raum 376
Niederkirchnerstr. 5,
10111 Berlin

Nicht buchbar

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Eine Veranstaltung der Berliner Wirtschaftsgespräche e.V. und des Fachausschuss Wirtschaft

Mit freundlicher Unterstützung der Thüga AG 

Begrüßung

Frank Jahnke
Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin

Dr. Rudolf Steinke
Geschäftsführendes Vorstandmitglied der Berliner Wirtschaftsgespräche e.V.

Podium

Klemens Bellefontaine
Geschäftsführer Mittelrheinische Treuhand GmbH

Michael Müller
Vorsitzender der SPD-Fraktion des Abgeordnetenhauses

Harvard Nymoen
nymoen|strategieberatung gmbh&co. kg

Jens Otte
Leiter des Öffentlichen Sektors Deutsche Bank AG

Michael Thomalla                          
Geschäftsführer Städte- und Gemeindetag Mecklenburg-Vorpommern
Aufsichtsratsmitglied WEMAG AG

Ewald Woste
Vorsitzender des Vorstands Thüga AG

Moderation
Johannes Kwaschik (zugesagt)
Cat Consulting GmbH
Berliner Wirtschaftsgespräche e.V.

Egal ob Entsorgungswirtschaft, Reinigung, Krankenhäuser oder Verkehrsbetriebe: immer mehr Kommunen haben in den vergangenen Jahren ihre Betriebe auf den Prüfstand gestellt und angesichts leerer Kassen in vielen Bereichen auf Privatisierung gesetzt. Effizienter und billiger sollten die ‚Privaten’ die öffentlichen Aufgaben erledigen. Doch inzwischen weist ein neuer Trend in die andere Richtung – rekommunalisieren und damit sparen. Mit dem Auslaufen von Konzessionsverträgen in den nächsten Jahren wird bereits über Alternativstrategien zur Neuausschreibung der Konzession nachgedacht. Oft gehen die Überlegungen dahin, die Betriebe wieder in die eigene Hand zu nehmen. Die Hintergründe liegen nah: mit der Rekommunalisierung steigt der Einfluss auf die Gestaltung des Dienstleistungsangebots und der Preise.

Die Zahl der Beispiele ist groß, immer mehr Städte überführen ehemalige Betrieb zurück in kommunale Hände. Mit Experten wollen wir anhand von Beispielen diskutieren, wie sich eine Rekommunalisierung gestaltet und welcher Bedingungen es bedarf, um sowohl innovativ als auch langfristig attraktiv zu bleiben. Auch in Berlin ist dieser Trend zu spüren: es wird über den Rückkauf von ehemals kommunalen Betrieben nachgedacht. Ein Beispiel hierfür ist die GASAG, denn auch hier steht der Verkauf von Anteilen bevor, auf den das Berlin eingehen könnte. Hier stellt sich die Frage, welchen Nutzen ein Rückkauf bringt und ob Einflussmöglichkeiten auch ohne städteeigene Kapitalanteile ermöglicht werden kann.
Mit welchen Konzepten kann es darüber hinaus gelingen, langfristig gegenüber Großkonzernen zu bestehen?
Wir laden Sie herzlich ein, mit uns zu diskutieren!

thuega

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