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Gesundheits- und Sozialwirtschaft
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Hauptstadtforum Gesundheitspolitik: Gesundheitswirtschaft neu denken Montag, 20.09.2010 19:00 Kaiserin Friedrich Stiftung Robert-Koch-Platz 7 10115 Berlin Empfehlen Sie diese Veranstaltung weiter: |
| Die Veranstaltung ist kostenfrei!: |
0,00 € |
Begrüßung |
Dr. Rudolf Steinke Dr. Albrecht Kloepfer |
Impulsstatements |
Prof. Dr. Klaus-Dirk Henke TU Berlin Fakultät Wirtschaft und Management Institut für Volkswirtschaftslehre PD Dr. Josef Hilbert Direktor des Instituts Arbeit und Technik (IAT) der FH Gelsenkirchen und Direktor des Forschungsschwerpunkts Gesundheitswirtschaft und Lebensqualität Dr. Meinrad Lugan Mitglied des Vorstandes B. Braun Melsungen |
Podium |
Prof. Dr. Klaus-Dirk Henke Stefan Kapferer, FDP |
Moderation |
Dr. Albrecht Kloepfer |
Das MetaForum „Innovationen für mehr Gesundheit e.V.“ sieht Deutschland auf dem Weg in eine offene Gesundheitsgesellschaft. Nach Ansicht des wissenschaftlichen Lenkungskreises dieses Gremiums müssen die Grundlagen einer zukünftigen Gesundheitspolitik neu bestimmt werden. Dazu wollen die Berliner Wirtschaftsgespräche zusammen mit dem MetaForum im Rahmen einer Veranstaltungsreihe an drei Abenden einen Einstieg bieten:
Der Fokus liegt auf den Schwerpunkten: „Gesundheitswirtschaft neu denken“, "Versorgung und Prävention neu denken“ sowie „Gesundheitspolitik neu denken“. Mit Wissenschaftlern, Praktikern, Politikern und weiteren Akteuren wollen wir diese Themen erarbeiten und diskutieren. Dabei soll auch die „Orchestrierung der Gesundheitspolitik“ neu gefasst werden. Damit verschieben sich die Zuständigkeiten – bis hin zum Kanzleramt. Ziel ist eine investive und transsektorale Gesundheitspolitik.
1. Veranstaltung: Gesundheitswirtschaft neu denken
Das Gesundheitswesen gilt noch immer als Kostenfaktor und die steigenden Gesundheitsausgaben müssen seit Jahrzehnten gedämpft und gedeckelt werden. Dabei geht es bei den Ausgaben nicht um den Konsum, sondern um Investitionen in die Gesundheit der Bevölkerung. Sie ist nicht nur eine Belastung, sondern auch eine an Bedeutung gewinnende Wachstumsgröße. Neue Berufe entstehen: 2030 wird jeder Fünfte in der Gesundheitswirtschaft tätig sein. Und die Wertschöpfung der Gesundheitswirtschaft ist höher als die vieler anderer Branchen zusammen genommen. Insofern ist es erfreulich, dass in vielen Masterplänen dieser Gedanke nicht nur thematisiert, sondern auch im Zusammenhang mit den demographischen Herausforderungen gesehen wird. Dabei müssen auch Aspekte wie Produktivität im Kontext eines „gesunden Alterns“ berücksichtigt werden, die in der Zukunft zu einem Wettbewerbsfaktor werden.
An diesem Abend wollen wir im Rahmen der dreiteiligen Veranstaltungsreihe „Hauptstadtforum neue Gesundheitspolitik“ die wirtschaftlichen Potenziale der Gesundheitswirtschaft genauer unter die Lupe nehmen. Wir wollen darüber diskutieren, welche Bereiche zukunftsträchtig sind und auch Arbeitsplätze in den Gesundheits-Regionen schaffen. Wir wollen auch über die Frage diskutieren, wie diese wichtigen Innovationen unter dem steigenden Finanzdruck der Kassen und der Privathaushalte bezahlt werden können, ohne wirtschaftlich schlechter gestellte Gesellschaftsgruppen vom Zugang auszuschließen. Nicht zuletzt sollen auch die Wünsche, Bedürfnisse und medizinischen Leistungen, die die älteren Menschen bereits heute und dann zukünftig noch mehr nachfragen möchten, um „gesund zu altern“, in den Fokus gerückt werden.
Im Anschluss laden wir Sie zum einem kleinen Imbiss ein. Wir bedanken uns bei dem Unternehmen B. Braun Melsungen, das die Veranstaltung unterstützt.
Weitere Termine:
Veranstaltung 2:
„Versorgung neu denken - Ergebnisorientierung als Innovationsziel“
„Onkologie ein Rolemodel?“ am 26.10.10, 19 Uhr, in der Kaiserin Friedrich Stiftung
Veranstaltung 3:
„Gesundheit neu denken: „Health in all(!) policies“ auf allen Ebenen“
„Gesundheit als politischer Leitgedanke?“ am 23.11.10, 19 Uhr, in der Kaiserin Friedrich Stiftung
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