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Konjunkturprogramme im internationalen Vergleich - Was haben uns die Konjunkturprogramme gebracht? Dienstag, 30.03.2010 19:00 Haus der Wirtschaft Am Schillertheater 2 10625 Berlin Empfehlen Sie diese Veranstaltung weiter: |
| Mitglieder: |
0,00 € |
| Nichtmitglieder: |
10,00 € |
Begrüßung: |
Dr. Rudolf
Steinke |
Podium: |
Dr. Dirk
Schlotböller Christian Dreger Stefan B. Schneider Prof. Dr. Rolf Kreibich |
Moderation: |
Prof. Dr. Jürgen Kromphardt |
Wenn sich Anzeichen für ein Ende des Aufschwungs häufen, ertönen Rufe nach staatlichen Konjunkturprogrammen. Um der Krise der Volkswirtschaft insbesondere um der Arbeitslosigkeit zu begegnen, werden vielfach staatliche Konjunkturprogramme vorgeschlagen. Der Staat und die Kommunen sollen verstärkt Geld ausgeben, um so die Binnenwirtschaft zu beleben. Die USA, Japan und Spanien haben Milliardenpakete verabschiedet. Auch die Bundesregierung brachte bereits Konjunkturprogramme auf den Weg. Hinter diesem Begriff verbergen sich aber sehr unterschiedliche Instrumente. Alle eint das Ziel, die Nachfrage zu stärken. Umgesetzt wird diese Idee am häufigsten durch Steuersenkungen, durch die Förderung privater Investitionen oder durch direkte staatliche Investitionen. Die damit verbundene zusätzliche Staatsverschuldung würde durch die nachfolgende Belebung der Binnenwirtschaft und der damit verbundenen höheren Steuereinnahmen wieder ausgeglichen. Gegner der Konjunkturprogramme behaupten dagegen, dass diese nichts als Strohfeuer seien.
Erfolg oder Misserfolg der Konjunkturprogramme hängen von vielen Faktoren ab. Regierungen können nur einige davon beeinflussen. Die schwer kontrollierbare Entwicklung der Weltwirtschaft hinterlässt in Exportnationen wie Deutschland tiefe Spuren. Zins- und Geldpolitik, die für die Investitionsbereitschaft eine wichtige Rolle spielen, liegen in den Händen unabhängiger Zentralbanken. Oft entscheiden zudem die Zukunftserwartungen darüber, ob Unternehmen und Verbraucher Geld ausgeben. In der Frage, ob und wann Konjunkturprogramme Sinn machen, sind sich Wirtschaftspolitiker und Ökonomen wie die fünf Wirtschaftsweisen keineswegs einig. Das liegt auch an der Vielzahl unterschiedlicher Instrumente. Den richtigen Zeitpunkt zu finden, ist laut Ökonomen extrem schwierig. Das gilt umso mehr, wenn den Programmen lange Entscheidungsprozesse vorausgehen.
Bei der öffentlichen Podiumsveranstaltung werden durch die Experten auf dem Podium die einzelnen Konjunkturprogramme Europas, der USA und aus dem ostasiatischen Raum (z.B. China) miteinander verglichen und deren Effektivität diskutiert. Welche Verbesserungen haben die Konjunkturprogramme gebracht. Worin unterscheiden sie sich? Welche Maßnahmen waren effizient, welche eher ineffizient?
Unter dem Motto „Konjunkturprogramme im internationalen Vergleich - Was haben uns die Konjunkturprogramme gebracht?“ soll der Versuch unternommen werden, den Stand der Entwicklung zu diskutieren.
Im Anschluss findet ein kleiner Empfang statt, zu dem wir Sie herzlich einladen.
Wir freuen uns, Ihnen dieses ausgezeichnete Podium präsentieren zu dürfen, und wünschen einen interessanten Abend!
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