
Werkstattgespräch
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Energieeffizienz 2020 - Motzener Straße als Zukunftsmodell? Mittwoch, 02.11.2011 19:00 Semperlux AG Motzener Straße 34 12277 Berlin Empfehlen Sie diese Veranstaltung weiter: |
| Mitglieder : |
0,00 € |
| Nichtmitglieder: |
12,00 € |
Begrüßung: |
Dr. Rudolf Steinke |
Impulsbeitrag: |
Ulrich Misgeld |
Experten: |
Hans-Georg Kauert Rainer Knauber Generalbevollmächtigter Stabsbereich Berlin Vattenfall Europe AG Andreas Jarfe Erik Pfeifer Ulrich Misgeld Andreas Prohl Prof. Hans-Hertwig Atzorn (angefragt) |
Moderation: |
Michael Geißler |
Wir sind gemeinsam aktiv! Unter diesem Motto hat sich am südlichen Rande Berlins, Tempelhof-Schöneberg, ein Unternehmensnetzwerk entwickelt, das in den letzten Jahren ein positives Beispiel für effiziente Kooperationswirtschaft auf regionaler Ebene dargestellt hat.
Das Gewerbegebiet Motzener Straße mit seinen rund 200 Unternehmen bei 5000 Beschäftigten ist das jüngste Industriegebiet des Bezirks. Ursprünglich als Ausweichstandort für vom West-Berliner Stadtkern verdrängte Unternehmen gedacht, haben sich in den letzten 40 Jahren immer mehr Firmen angesiedelt. Die industriellen Schwerpunkte der hauptsächlich mittelständigen Unternehmen liegen im Maschinenbau, in der Metallverarbeitung und bei Kunststoffwaren. Allerdings ist das Unternehmensprofil durchaus vielseitig, da auch im Bereich der Unternehmensdienste, sowie im Handel und Verkehr namhafte Firmen vertreten sind.
Mit Blick auf die zunehmende Verzahnung unterschiedlichster Wirtschaftszweige bietet das dynamische Industriegebiet Motzener Straße eine Vielzahl von Wachstumschancen. Entwicklungspotenzial besteht besonders bei der Qualifizierung und Ergänzung von bereits vorhandenen Strukturen. Zusammenarbeit zahlt sich z.B. in den Bereichen der Fachkräfteausbildung und Kostendeckung immens aus. Und so wurde 2005 das „UnternehmensNetzwerk Motzener Straße e.V“ gegründet um dem enormen Entwicklungspotenzial gerecht zu werden. Einer der Hauptinteressenspunkte dieser Vereinigung liegt im Qualitäts-, Umwelt- und Energiemanagement. Nachhaltiges Wirtschaften ist gerade im Rahmen der Energiewende zu einem unverzichtbaren Themengebiet für zukunftsorientierte Unternehmen geworden. Aber auch in Hinsicht auf Energie und Ressourcenabhängigkeit sowie der Minderung von Energiekosten ist die Steigerung von Energieeffizienz zu einem Gradmesser von Wettbewerbsfähigkeit avanciert.
Mit Projekten wie NEMo (Null Emissionen Motzener Straße) versucht das "UnternehmensNetzwerk Motzener Straße e.V.“, mittel- und langfristig den Vorteil des Netzwerkgedanken zu nutzen. So wird angestrebt die CO2 -Emissionen des gesamten Industriegebietes in den nächsten 5-10 Jahren um 30% zu verringern, um langfristig das ehrgeizige Ziel von „Null Emission“ zu erreichen. In diesem Werkstattgespräch wollen wir uns - neben der Vorstellung des Projektes - der Frage widmen, ob das „UnternehmensNetzwerk Motzener Straße e.V.“ Modellcharakter für weitere Synergien in der Berliner Industrie hat. Welche Zukunftsvisionen, vor allem in den Querschnittstechnologien, sind vorstellbar und in wiefern spielt die Politik als Förderer eine Rolle bei ihren Realisierungen? Diskutieren Sie mit unseren Experten über die Vorraussetzungen, Vor- und Nachteile von Netzwerkprojekten bei dem Erreichen von Energiezielen.
Wir freuen uns auf einen spannenden Abend.
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