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Wirtschaft, Arbeit, Bildung
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Qualität in der Weiterbildung? Zur Zielgenauigkeit der Instrumente und einer angemessenen Beschäftigungssituation Donnerstag, 20.05.2010 19:00 DEKRA Hochschule Berlin Raumbezeichnung: Studio / Nähe S- und U-Bahnhof Warschauer Straße Ehrenbergstraße 11-14 10245 Berlin Empfehlen Sie diese Veranstaltung weiter: |
| Mitglieder: |
0,00 € |
| Nichtmitglieder: |
12,00 € |
Begrüßung |
Dr. Rudolf Steinke Geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Berliner Wirtschaftsgespräche e.V. |
Podium |
Prof.
Dr. Karl Düsseldorff Roland Kohsiek Dieter Ecker-Lassner Harald Kohler Dr. Elke Raddatz |
Moderation |
Siegfried Vogelsang Berliner Wirtschaftsgespräche e.V. |
Lebenslanges Lernen gilt als Grundlage wirtschaftlicher Entwicklung. Doch nur jeder dritte Erwachsene wird in Deutschland von Weiterbildungsmaßnahmen erreicht. Insbesondere sind hiervon junge Erwachsene mit niedriger Schulbildung betroffen. Unter dem Paradigma des lebensbegleitenden und lebenslangen Lernens sollte Weiterbildung so gestaltet sein, dass allen Zielgruppen Zugangsmöglichkeiten eröffnet werden und die Entlohnung der Angebote der Qualifikation und Leistung angemessen ist.
Die Vielzahl von Bildungseinrichtungen und die Unübersichtlichkeit des Bildungsangebots erfordern zwingend gut gestaltete Orientierungsmöglichkeiten! Dies gilt umso mehr wenn man bedenkt, dass eine Vielzahl von Menschen von dem Angebot keinen oder wenig Gebrauch machen. Kooperation und Vernetzung von Bildungseinrichtungen und von unterschiedlichen Akteuren erhöhen die Effizienz und Effektivität und ermöglichen Synergieeffekte.
Gleichzeitig ist das pädagogische Personal in Maßnahmen für Personengruppen mit Benachteiligungen besonderen Anforderungen ausgesetzt. Dafür ist die Verbesserung der Professionalisierung unter anderem durch Fortbildungen eine entscheidende Voraussetzung. Dabei muss der Blick auf den Zusammenhang zwischen Beschäftigungssituation/Entlohnung und die sich ergebenden Auswirkungen auf die Qualität der Arbeit fokussiert werden.Die Beschäftigungssituation vieler Dozenten und Lehrer ist noch immer prekär!
Die Veranstaltung soll folgende Aspekte thematisieren und diskutieren: Welche Voraussetzungen und Rahmenbedingungen müssen geschaffen werden, dass Menschen mit keiner oder einer unter- und abgebrochenen Bildungsbiographie dennoch Möglichkeiten haben Qualifizierungsfortschritte erzielen, die ihnen eine realistische Chance auf eine nachhaltige Integration in den Arbeitsmarkt ermöglicht?
Welcher Qualität beruflicher Bildungsmaßnahmen bedarf es für diese Gruppen und wie zielgenau sind die derzeit eingesetzten Instrumente?
Abschließend richtet sich eine Frage an die öffentlichen Geldgeber: Denn könnte es sein, dass es im Hinblick auf die Problematik sinnvoll erscheint, weniger Maßnahmen anzubieten und dafür teurere aber qualitativ hochwertigere Weiterbildungsmaßnahmen zu etablieren?
Im Anschluss daran lädt Sie die DEKRA, in deren Räumen wir zu Gast sein dürfen, zu einem kleinen Empfang.
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