
Kultur, Tourismus, Kreativwirtschaft
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Berlin 2020: Fit für die Zukunft? - Wie steht es um unsere zukünftige Kulturlandschaft? Mittwoch, 30.03.2011 11:00 Atrium der Deutschen Kreditbank Taubenstraße 7-9 10117 Berlin Empfehlen Sie diese Veranstaltung weiter: |
| Die Veranstaltung ist kostenfrei: |
0,00 € |
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Begrüßung: |
Dr. Rudolf Steinke |
Moderation: |
Prof.
Claudia Lux Zentral- und Landesbibliothek Berlin-Brandenburg |
Podium: |
Klaus
Wowereit
Beral Madra
Dr.
Volker Hassemer Senator a.D.
Anna Lyrevik |
Wie steht es um unsere zukünftige Kulturlandschaft?
Die bis dato gezahlten Zuschüsse von 8,1 Milliarden Euro an deutsche Kulturinstitutionen werden laut Medienberichten in den kommenden zehn Jahren um acht bis zehn Prozent sinken. Bei gleichzeitig steigenden Kosten wären dann bis zu zehn Prozent der Einrichtungen von Schließungen bedroht.
Wird hier aber an der falschen Stelle gespart? Denn auf der anderen Seite steigt die Nachfrage nach Leistungen aus dem Kreativ- und Kulturbereich – vor allem im Bereich Werbung, Software und Design - stetig. Allein in den letzten zehn Jahren hat sie sich mehr als verdoppelt. Dies bedeutet, dass der Markt mit Kreativ- und Kulturprodukten ein Markt der Zukunft ist und nicht zuletzt vielen als Einkommensquelle dient. Attraktiv ist er nicht nur für kleine Selbstständige, sondern auch für größere Unternehmen. Wie einst einzelne Regionen um Industriestandorte buhlten, so versuchen sie nun dem Kultur- und Kreativmarkt einen idealen Nährboden zu bereiten, um im Wettstreit der wirtschaftlichen Entwicklung eine weitere Säule des Dienstleistungssektors auszubauen. Aber wie jeder Markt ist auch der der Kultur- und Kreativprodukte umkämpft. Ein Wachstumspotential kann nur in denjenigen Regionen stattfinden, die bereits im Wettbewerb sind und ein ideales, dynamisches kreativwirtschaftliches Cluster haben.
Wie steht es dabei im internationalen Vergleich um Berlin? Ist die Stadt bereit, diesen Kampf aufzunehmen und bietet sie einen geeigneten Nährboden für die Kreativ- und Kulturwirtschaft? Integriert sie „Freischaffende“ aus den genanten Bereichen in die gesellschaftlichen Solidaritätsstrukturen und kann sie den momentanen Zuspruch dieser Gesellschaftsgruppe in die Zukunft transportieren?
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