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Wirtschaft, Arbeit, Bildung
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Starke Frauen hat das Land - Brauchen wir gesetzlich geregelte Quoten, sie zu halten? Donnerstag, 16.09.2010 19:30 Deutsche Kreditbank AG DKB Taubenstraße 7-9 10117 Berlin Empfehlen Sie diese Veranstaltung weiter: |
| Mitglieder: |
0,00 € |
| Nichtmitglieder: |
12,00 € |
Begrüßung |
Nikolaus Karsten Berliner Wirtschaftsgespräche e.V. |
Podium |
Dorothee Bär Nicole Bracht-Bendt Monika
Schulz-Strelow Frauke
Vogler Merete K. Wilhelmsen
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Moderation |
Claudia Meier Berliner Wirtschaftsgespräche e.V. Procedera Consult GmbH |
Der Wirtschaftsstandort Deutschland wird ohne seine gut ausgebildeten Frauen nicht auskommen. Das Thema Gleichstellung, Frauenförderung und das Bewusstsein, dass Frauen in Führungspositionen in Deutschland noch immer unterrepräsentiert sind, nimmt zu.
Leider haben die Bestrebungen in den letzten Jahren nicht ausgereicht, für eine ausgeglichene Verteilung an den Unternehmensspitzen zu sorgen. Die Gefahr, dass die besten Frauen des Landes ins Ausland abwandern, liegt dabei offensichtlich auf der Hand. Im Ausland lockt nicht nur die Chance, in eine Führungsposition aufzusteigen, auch die gleichberechtigte Bezahlung ist dabei immer noch ein Argument. Braucht Deutschland also eine Frauenquote?
Unternehmen wie die Telekom AG und andere EU-Länder bejahen dies und haben Quotenregelungen eingeführt. Soll legte die Telekom AG einen Anteil von 30 Prozent Frauen auf allen Unternehmensebenen fest.
Ein Beispiel dafür ist die Quote für Aufsichtsräte in Norwegen. Im Jahr 2003 lag der Anteil der Frauen in den Aufsichtsräten in den norwegischen börsennotierten Aktiengesellschaften bei sieben Prozent. Nach Einführung einer Quotenregelung stieg der Anteil lt. EU-Statistik im Jahr 2009 auf 42 Prozent. Auch in anderen Staaten gibt es Diskussionen über Quotenregelungen: In Frankreich und den Niederlanden wurden Entwürfe im Parlament vorgelegt. In Schweden und Belgien gibt es Diskussionen über eine Quote für Frauen in Aufsichtsräten.
Dennoch gibt es natürlich bereits Frauen in Führungspositionen. Was hat ihnen geholfen und wie haben sie sich durchgesetzt. Sind die unternehmerischen und politischen Rahmenbedingungen der Frauenförderung ausreichend? Was sollte durch politischen Willen gesetzlich geregelt werden?
Wie lange kann es sich Deutschland noch leisten, auf starke Frauen zu verzichten und das Lohngefälle bei gleicher Arbeit, noch immer zum Nachteil der Frauen zu belassen?
Diese und andere Fragen sollen gemeinsam mit Frauen in Führungspositionen und politischen Akteuren diskutiert werden.
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