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Gesundheits- und Sozialwirtschaft
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Die Krankenversicherung in Europa: Deutschland, Schweden und die Niederlande im Vergleich Mittwoch, 24.03.2010 19:00 Bank für Sozialwirtschaft Oranienburger Straße 13-14 10178 Berlin Empfehlen Sie diese Veranstaltung weiter: |
| Mitglieder: |
0,00 € |
| Nichtmitglieder: |
10,00 € |
Begrüßung: |
Dr. Rudolf Steinke Geschäftsführendes Vorstandsmitglied Prof. Dr. Dr. Alfred Holzgreve Berliner Wirtschaftsgespräche e.V., Direktor Klinische Forschung und Akademische Lehre bei der Vivantes Netzwerk für Gesundheit GmbH in Berlin |
Buchvorstellung: |
Dr. Thomas Schneider, M.E.S. ehemaliger Stipendiat der Friedrich-Ebert-Stiftung und Projektleiter für die Gesundheitswirtschaft bei dem Berliner Wirtschaftsgesprächen e.V. |
Kommentare: |
Dr. Martin Schölkopf Referatsleiter für Grundsatzfragen der Gesundheitspolitik und gesamtwirtschaftliche Aspekte des Gesundheitswesens Prof. Dr. Bernd Brüggenjürgen Professor für Gesundheitsökonomie an der Steinbeis Universität Berlin, Koordinator des Projektbereiches Gesundheitssystem-forschung am Institut für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitsökonomie an der Charitè Berlin Prof. Dr. Reinhard Busse Professor für das Management im Gesundheitswesen an der Technischen Universität Berlin |
Moderation: |
Prof. Dr. Hans-Jochen Brauns Alpheios GmbH Berlin |
Anlässlich der Veröffentlichung der Doktorarbeit von Herrn Dr. Thomas Schneider über das Thema: „Die Krankenversicherung in Europa: Deutschland, Schweden und die Niederlande im Vergleich. Neue Lösungsansätze einer europäischen Gesund-heitspolitik" möchten die Berliner Wirtschaftsgespräche e.V. ein Diskussion über die europäischen Gesundheitssysteme anregen.
In Deutschland sollte eine Finanzierungsreform vorgenommen werden, deren Leistungseinschnitte die Versorgungsqualität und den Zugang nicht zu sehr einschränken. Ein Blick auf das Beverige-System in Schweden und das private Modell in den Niederlanden kann helfen neue Lösungsmuster für diese Aufgabe zu finden.
Die dezentrale Struktur, die Steuerfinanzierung, das Leistungsprinzip, die staatliche Arzneimittelkontrolle und die Qualitätssicherung in Schweden können dabei wichtige Ansatzpunkte für eine Reform der deutschen Krankenversicherung sein.
Die Zusammenlegung der gesetzlichen und privaten Krankenversicherung, die Privatisierung der Krankenkassen, die Stärkung der Konkurrenz zwischen den Anbietern, die neue Beitragsgestaltung, der Gesundheitszuschuss und die Beitragsrückerstattung in den Niederlanden könnten ebenfalls wichtige Elemente einer Reform der deutschen Krankenversicherung darstellen.
Nach der Präsentation von Herrn Dr. Schneider wird Herr Dr. Schölkopf für das Bundesgesundheitsministerium, Herr Prof. Dr. Brüggenjürgen und Herr Prof. Dr. Busse aus Sicht der Wissenschaft die Ergebnisse der Dissertation bewerten und in die europäische und weltweite Gesundheitssystemdebatte einordnen.
Am Ende der Veranstaltung soll den Gästen die Gelegenheit geboten werden, über die Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen den drei Krankenversicherungssystemen in Europa zu diskutieren.
Im Anschluss freuen wir uns, wenn Sie bei einem Buffet das Gespräch miteinander fänden. Wir danken der Bank für Sozialwirtschaft für ihre Gastfreundlichkeit und der Friedrich-Ebert-Stiftung und der Vivantes Netzwerk für Gesundheit GmbH für ihre Unterstützung.


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