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Aktuelle Veranstaltungen > Privatschulen in Berlin – Gesunde Konkurrenz und Bereicherung?

Wirtschaft, Arbeit, Bildung

arbeit+bildung+schule Privatschulen in Berlin – Gesunde Konkurrenz und Bereicherung?

Donnerstag, 25.08.2011 19:00

Deutsche Kreditbank AG
Taubenstr. 7-9
10117 Berlin

Nicht buchbar

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Die Veranstaltung ist kostenfrei: 0,00 €
Begrüßung
Annerose Steinke
Berliner Wirtschaftsgespräche e.V.
Podium

Dr. Thomas Koinzer
Institut für Erziehungswissenschaften
Humboldt-Universität, Berlin

Sascha Steuer
Bildungspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion
Abgeordnetenhaus von Berlin

Andreas Wegener
Geschäftsführender Direktor
Private Kant-Schule e.V.

Claudia Zinke
Staatssekretärin für Bildung, Jugend und Familie
Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung

Moderation
Annerose Steinke
Berliner Wirtschaftsgespräche e.V.

Die Anzahl der öffentlichen Schulen in der Hauptstadt ist rückläufig. Dafür steigt die Zahl der privaten Schulen. Dabei beschränken sich Privatschulkonzepte nicht nur auf Grund- und weiterführende Schulen, sondern entsprechen dem Elternbedürfnis nach einem einheitlichen Bildungsweg ihrer Kinder: also vom Kindergarten bis zum Abitur. Innerhalb von zwölf Jahren hat sich die Zahl der Privatschüler verdoppelt, und die Schulen erfüllen nicht mehr nur besondere Elternwünsche wie etwa die konfessionellen oder die Waldorfschulen. Private Schulen oder Schulen in freier Trägerschaft scheinen in vielen Belangen erfolgreicher als ihre staatlichen Pendants zu sein. Während vielerorts Eltern von schlecht gelaunten und unglücklichen Lehrern, von hohen Fehlstunden und großen Klassen in staatlichen Schulen berichten, verstehen sich Privatschulen als Laboratorien des Lernens, die neue Unterrichtsmethoden und Schulmodelle ausprobieren.

Berliner Rektoren fürchten angesichts der Berliner Schulreformen einen weiteren Zulauf auf private Schulen und eine Abkehr, insbesondere der bildungsnahen Elternhäuser, von staatlichen Schulen. In Bezirken mit hohem Migrationsanteil könnte dies die Probleme noch verschärfen.

Dabei haben viele Aspekte der Privat- und Alternativ-Schulen Eingang in das Regelschulwesen gefunden: Offener Unterricht und Projektunterricht, Einschulung schon mit fünf, Ganztagskonzept, Morgenkreis, Französisch oder Englisch in der Grundschule.

Auf dem Podium wollen wir u.a. gemeinsam diskutieren, ob und was Privatschulen anders machen als ihre staatlichen Pendants. Sind private Schulen wirklich so gut wie ihr Ruf? Sind sie als Bereicherung zu verstehen oder besteht insbesondere in sozialen Brennpunkten Berlins die Gefahr, dass die staatliche Schule eine ‚Rest-Schule‘ wird und die gesellschaftlichen Gräben sich vertiefen?

Wir danken der Deutschen Kreditbank AG für ihre Gastfreundschaft und wünschen Ihnen einen spannenden Abend.

DKB-Bank


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