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Gesundheits- und Sozialwirtschaft
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Braucht die Gesundheitspolitik einen neuen Ordnungsrahmen? - Fragen an Wissenschaft, Krankenkassen und Politik
Dienstag, 18.05.2010 19:00
Bank für Sozialwirtschaft absolut schlechte Parkmöglichkeiten! Oranienburger Straße 13-14 10178 Berlin

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Begrüßung: |
Dr. Rudolf Steinke, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied Berliner Wirtschaftsgespräche e.V. |
Impulsreferat: |
Dr. Christoph Straub
Mitglied des Vorstandes Rhön-Klinikum AG |
Podium: |
Prof. Dr. Klaus-Dirk Henke, Technische Universität Berlin Fachgebiet Finanzwissenschaft und Gesundheitsökonomie Dr. Volker Leienbach, Direktor des Verbandes der privaten Krankenversicherung e.V. Prof. Dr. Karl Lauterbach, MdB Gesundheitspolitischer Sprecher SPD-Bundestagsfraktion Fritz Schösser, ehemaliger MdB Alternierender Vorsitzender d. Aufsichtsrates AOK-Bundesverbandes, Mitglied i. Verwaltungsrat GKV-SpiV Dr. Christoph Straub
Mitglied des Vorstandes Rhön-Klinikum AG |
Moderation: |
Klaus Kirschner, langjähriges Mitglied der SPD-Bundestagsfraktion, ehemaliger Vorsitzender des Ausschusses Gesundheit und Soziale Sicherung |
Die Zukunft des deutschen Gesundheitswesens nimmt in der Regierungskoalition von CDU/CSU und FDP eine bedeutende Rolle ein. FDP-Gesundheitsminister Philipp Rösler sagte in seiner ersten Rede vor dem Bundestag wörtlich: „Ein freier und fairer Wettbewerb sei auch in der Krankenversicherung der bessere Weg. Das bestehende System in ein neues zu überführen wird nicht von heute auf morgen geschehen, dennoch müsse man den Mut haben, in dieser Legislaturperiode damit zu beginnen“.
Das Zukunftsforum der Konrad-Adenauer-Stiftung hat ein Thesenpapier mit dem Titel „Soziale Gesundheitswirtschaft – Ordnungsrahmen für ein zukunftsfähiges Gesundheitssystem“ in die Diskussion gebracht.
Die Autoren sehen Lösungsansätze beispielsweise in der marktwirtschaftlichen Öff-nung des staatlich reglementierten deutschen Gesundheitswesens. Denn unter gleichen Bedingungen am Markt könnten die gesetzliche und die private Krankenversicherung ihre Potentiale bestmöglich ausspielen. Die Versicherten profitierten dann durch die Preisgestaltung. Die gesetzliche Krankenversicherung würde in Zukunft für die gesundheitlichen Grundleistungen aufkommen und das medizinisch notwendige sicherstellen. Zusatzversicherungen gewännen an Bedeutung. Soziale Härten würden durch steuerliche Förderung von Gesundheitsaus¬gaben vermieden werden, so dass im Gegensatz zur heutigen Situation ärmere gesellschaftliche Milieus im Hinblick auf die Morbiditäts- und Mortalitätsraten nicht benachteiligt würden, so die Autoren.
An diesem Abend wollen wir mit Vertretern der Kassen, der Wissenschaft und der Politik darüber diskutieren, ob die Vorschläge geeignet sind, die drängenden Probleme zu lösen.
Im Anschluss freuen wir uns, wenn Sie bei einem kleinen Imbiss das Gespräch miteinander fänden. Wir danken der Bank für Sozialwirtschaft für die Gastfreundlichkeit.
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