Botschaftsgespräch: Emmanuel Macrons Reformvorschläge für Europa – Was ist daraus geworden?

Emmanuel Macrons Reformvorschläge für Europa – Was ist daraus geworden?

Die Botschafterin der Französischen Republik in Deutschland, I. E. Anne-Marie Descôtes, lädt gemeinsam mit den berliner wirtschaftsgesprächen e.V. zu einem Gespräch in die Botschaft ein.

Der französische Staatspräsident Emmanuel Macron will Europa zukunftsfest machen. In seiner Sorbonne-Rede vom 26. September 2017 hat er hierzu eine Reihe von Vorschlägen unterbreitet, die ein breites Echo gefunden haben.

Der französische Staatspräsident will die Europäische Union neu gründen. Er benennt 6 Schlüsselelemente der Souveränität (Sicherheit, Migrationskrise, Partnerschaft mit Afrika, ökologischer Wandel, Digitales sowie Wirtschafts-, Industrie- und Währungsmacht), die diskutiert und weiterentwickelt werden müssen.

Frankreich und Deutschland sollen beim Europäischen Rat im Juni 2018 konkrete Vorschläge zur Zukunft der EU unterbreiten. Wie weit ist die Arbeit in diesem Zirkel fortgeschritten?

Fragen, über die wir sprechen sollten:

  • Partnerschaft mit Nordafrika: Abschottung oder ein gemeinsamer Grenz-, Asyl- und Migrationsraum: Brauchen wir eine Europäische Asylbehörde, die dies einheitlich für Europa koordiniert? Wie kann die Entwicklungspolitik finanziert werden?
  • Die digitale Revolution: Wie sichern wir unsere Freiheit, Solidarität und Sicherheit? Brauchen wir eine Europäische Agentur für bahnbrechende Innovationen, insb. ein Programm für Künstliche Intelligenz, um mit Amerikanern und Chinesen gleichzuziehen und um so einen internationalen Wirtschaftsmotor in Gang zu setzen?
  • Wettbewerbsfähigkeit ohne Gerechtigkeit führt zu den Phänomenen BREXIT und Trump. Wie erneuern wir das europäische Sozialsystem und die Soziale Marktwirtschaft? Durch einen europäischen Mindestlohn der den wirtschaftlichen Gegebenheiten der einzelnen Länder entspricht?
  • Sollten Verhandlungen über internationale Handelsabkommen transparent geführt und umgesetzt werden? Brauchen wir eine europäische Staatsanwaltschaft, die unsere Handelspartner überwacht und unlautere Praktiken sanktioniert (Stichwort „free and fair trade“)?
  • Sollen die Institutionen effizienter gemacht werden, und wie?
  • Braucht Europa eine koordinierte Wirtschaftspolitik und einen gemeinsamen Haushalt, um gemeinsam Wirtschaftskrisen zu meistern? Benötigt der gemeinsame Haushalt einen europäischen Finanzminister?
  • Sollen bis 2024 die Hälfte aller jungen Leute bis 25 Jahre mindestens 6 Monate im europäischen Ausland verbringen? Und sollten sie mindestens zwei europäische Sprachen sprechen?

Moderation: Wolf Burkhard Wenkel, Mitglied des Vorstands der Berliner Wirtschaftsgespräche e.V.

 


Aus Sicherheitsgründen wird der Einlass nur gegen Vorlage eines gültigen Lichtbildausweises gewährt.

(Einlass: 17:30 Uhr)

Eingang: Botschaft der Französischen Republik in Deutschland, Berlin-Mitte, Wilhelmstraße 69, 10117 Berlin


 

Organisiert von

In Zusammenarbeit mit


Datum/Zeit

Date(s) - 14.05.2018
18:00 - 20:00

Veranstaltungsort

Botschaft der Französischen Republik in Deutschland

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Die Veranstaltung ist ausgebucht.

Von |2018-05-04T15:15:59+00:0014. Mai 2018|Europa im Gespräch|Kommentare deaktiviert für Botschaftsgespräch: Emmanuel Macrons Reformvorschläge für Europa – Was ist daraus geworden?

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