Der Sanierungsbedarf in Berliner Schulen ist enorm. Neben der Neuerrichtung von Schulen müssen in Berlin bestehende Schulen umgebaut und erweitert bzw. baulich saniert und modernisiert werden.

Für dieses Programm, es ist für die Sicherung der Bildung Berliner Kinder von entscheidender Bedeutung, müssen in erheblichem Umfang Gelder bereit gestellt werden. Der Senat wird dazu in den kommenden zehn Jahren ca. 5, 5 Mrd. Euro in die Hand nehmen und die Umsetzung der Maßnahmen muss schnellstmöglich erfolgen.

Der Bürgermeister von Hamburg, Olaf Scholz, stand dort vor dem gleichen Problem und hat eine Lösung gefunden:
Die städtische Wohnungsbaugesellschaft SAGA hat mit ihrer Tochtergesellschaft, GWG Gewerbe, in Wilhelmsburg begonnen, Schulen zu sanieren, umzubauen, zu erweitern und zum Teil auch zu Kommunikationszentren auszubauen. In Hamburg ist entschieden worden, dass die Sanierung der Schulen auf das gesamte Stadtgebiet erweitert wird und es wurde die Schulbau Hamburg – Landesbetrieb gegründet.

Das sogenannte Hamburger Modell hat sich in der Praxis bewährt und wäre auch in Berlin denkbar. Wird das Hamburger Modell auch in Berlin Anwendung finden oder gibt es bereits Pläne für ein sogenanntes „Berliner Modell“?

Es diskutieren

Dr. Matthias Kollatz-Ahnen
Senator der Finanzen, Berlin

Sandra Scheeres
Senatorin für Bildung, Jugend und Familie, Berlin

Rainer Wiemers
Geschäftsführer Sondervermögen Schulimmobilien, Hamburg

Ewald Rowohlt
Geschäftsführer der Schulbau Hamburg – Landesbetrieb

Moderation

Nikolaus Karsten
berliner wirtschaftsgespräche e.v.

 


Datum/Zeit

Date(s) - 27.06.2017
19:00 - 21:30

Veranstaltungsort

Zentral- und Landesbibliothek - Berlin Saal

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