Versorgungsmodelle (intersektoral) neu gedacht

Was können Versorger tun, um neue gesellschaftliche Bedarfe
wirtschaftlich erfolgreich bedienen zu können?

Insbesondere in ländlichen Regionen wird händeringend nach Lösungen für eine ausreichende und qualitativ angemessene Versorgung gesucht – nicht zuletzt der Fachkräftemangel in den Gesundheitsberufen zwingt, neue Lösungen zu finden. Aber: bietet der demographische Wandel und daraus folgende gesellschaftliche Veränderungen innovativen Versorgungsmodellen auch neue Chancen? 

Ein Beispiel für ein neues Versorgungsmodell: die von der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) in die Diskussion gebrachten intersektoralen Gesundheitszentren (IGZ). Gemeinsam mit der Universität Bayreuth hat die Oberender AG für die KBV eine Studie zu IGZ in Auftrag gegeben. Diese sollen »einen Beitrag zur Entwicklung nachhaltiger und qualitativ hochwertiger Versorgungsstrukturen in vorrangig ländlichen Regionen leisten«. Das vorgeschlagene Konzept will eine wohnortnahe Versorgung sicherstellen indem kleine, häufig nicht rentabel arbeitende Krankenhäuser, in eine erweiterte ambulante Versorgungsstruktur integriert werden (Ärzteblatt). Andere Trends  fordern möglicherweise aber auch noch anderen Konzepte. So weist nicht zuletzt der BKK Gesundheitsreport 2018 »Arbeit und Gesundheit Generation 50+« auf einen Unterstützungsbedarf der Generation 50+ hin, die sowohl ihre Arbeit wie auch die Pflege ihrer Angehörigen zu koordinieren versucht (Tagesschau). Neue Versorgungsmodelle könnten auf diesen Bedarf eingehen und Unterstützungsangebote bereithalten. 

Wie unternehmerisch sinnvoll sind aber diese Modelle? Sind erweiterte ambulante Versorgungsform wie IGZ überhaupt rechtlich, politisch aber auch honorartechnisch realisierbar? Wie sind andere Lösungen sowohl hinsichtlich ihrer gesellschaftlichen wie auch wirtschaftlichen Sinnhaftigkeit zu bewerten? Um diesen Fragen rund um innovative Versorgungsmodelle zu diskutieren, laden die Berliner Wirtschaftsgespräche gemeinsam mit der apoBank zu diesem Gedankenaustausch ein. 

18:00 Begrüßung

Philip Schunke, berliner wirtschaftsgespräche e.v.
Michael Weickert, apoBank Berlin

18:05 Einführung

Michael Gabler, Bereichsleiter Firmenkunden der apoBank
Neue Versorgungsmodelle

Impuls

Dr. Stephan Hofmeister, Stellvertretender Vorstandsvorsitzender der KBV
Intersektorale Gesundheitszentren

18:30 Podium

Lutz O. Freiberg, Geschäftsführer der IGiB StimMT gGmbH
Michael Gabler, Bereichsleiter Firmenkunden der apoBank
Dr. Gerald Gaß, Präsident der Deutschen Krankenhausgesellschaft
Dr. Stephan Hofmeister, Stellvertretender Vorstandsvorsitzender der KBV
Martin Matz, Staatssekretär für Gesundheit des Landes Berlin

Moderation:

Jessica Hanneken, apoBank

20:00 Abschluss


Datum/Zeit

Date(s) - 06.05.2019
18:00 - 20:30

Veranstaltungsort

Deutsche Apotheker- und Ärztebank eG – apoBank

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Von |2019-03-13T13:56:25+01:006. Mai 2019|Gesundheit, Gesundheit- und Sozialwirtschaft, Management, Medizin, Wirtschaft|Kommentare deaktiviert für Versorgungsmodelle (intersektoral) neu gedacht
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